BausparvertragStaatlich gefördertes Spar- und Darlehensprodukt: AnsparphaseDie erste Phase des Bausparvertrags – du zahlst monatlich ein, bis zur Zuteilung. Weiterlesen → + Darlehensanspruch zu vorab festgelegtem Zins. Weiterlesen → Grundbuch 2026: Die wichtigsten Zahlen 2026. BSV-Zins garantiert 1,8 %, WohnungsbauprämieStaatliche Förderung: 10 % auf max. 700 €/Jahr = bis zu 70 € pro Person. Weiterlesen → 70 €/Jahr, Zuteilung nach 7–9 Jahren. Hier finden Sie alle Fakten für Ihre fundierte Entscheidung.
Grundbuch und Bausparvertrag: Die Verbindung
Das BauspardarlehenGünstig verzinstes Darlehen der BausparkasseSpezialkreditinstitut das ausschließlich Bausparverträge anbietet und verwaltet. Weiterlesen → nach der Zuteilung – der Kernvorteil. Weiterlesen → muss – wie jedes Hypothekendarlehen – in der Regel durch eine Grundschuld im Grundbuch abgesichert werden. Aber nicht immer:
Wann Grundbucheintrag, wann nicht?
| Darlehenshöhe | Grundbucheintrag nötig? | Kosten Grundbuch |
|---|---|---|
| Bis ~15.000 € | Meist nicht (Blankokredit) | 0 € |
| 15.000–50.000 € | BSK-abhängig (oft Blankodarlehen möglich) | 0–1.000 € |
| 50.000–150.000 € | Meist Grundschuld erforderlich | 800–2.000 € |
| Über 150.000 € | Immer Grundschuld + Beurkundung Notar | 2.000–5.000 € |
Was ist eine Grundschuld?
- Definition: Dingliches Recht an einer Immobilie zugunsten eines Gläubigers (Bausparkasse)
- Unterschied Hypothek: Grundschuld ist abstrakt (nicht an Forderung geknüpft), Hypothek ist akzessorisch – in der Praxis dominiert heute die Grundschuld
- Rang: Grundschulden können in unterschiedlichen Rängen eingetragen werden. Erstrangige Grundschuld = beste Absicherung für Gläubiger
- Löschung: Nach Tilgung kann die Grundschuld gelöscht werden (kostet erneut Grundbuch-Gebühr) oder als "Eigentümergrundschuld" stehen bleiben (für spätere Finanzierungen nutzbar)

Grundschuld im Grundbuch: Ablauf
- Bausparkasse gibt Grundschuld-Bestellungsformular
- Notar beurkundet die Grundschuld-Bestellung
- Notar reicht beim Grundbuchamt ein
- Grundbuchamt trägt Grundschuld ein (Dauer: 2–8 Wochen)
- Darlehensauszahlung erfolgt nach Eintragung

Kosten der Grundschuld-Bestellung
| Grundschuldbetrag | Notar (ca.) | Grundbuchamt (ca.) | Gesamt (ca.) |
|---|---|---|---|
| 50.000 € | 260 € | 200 € | ca. 460 € |
| 100.000 € | 435 € | 335 € | ca. 770 € |
| 200.000 € | 760 € | 585 € | ca. 1.345 € |

Unser Fazit
Der Bausparvertrag lohnt sich 2026 vor allem für Menschen die in 8–12 Jahren kaufen, bauen oder modernisieren wollen. Der garantierte Darlehenszins (1,5–2,5 % p.a.) ist der entscheidende Vorteil – egal ob die Bauzinsen in 10 Jahren bei 2 % oder 6 % liegen. Empfehlung: Jetzt abschließen, staatliche Förderung sichern, in 8–10 Jahren abrufen.
Häufige Fragen: Grundbuch und BSV
Die Bausparkasse stellt eine Löschungsbewilligung aus. Sie können damit entweder die Grundschuld beim Grundbuchamt löschen lassen (neue Gebühr ~200–400 €) oder die Grundschuld als Eigentümergrundschuld stehen lassen. Als Eigentümergrundschuld bleibt sie im Grundbuch, schadet aber nicht und kann für spätere Finanzierungen genutzt werden.
Ja – speziell für kleinere PV-Anlagen (bis 15.000–20.000 €) bieten viele Bausparkassen Blankodarlehen ohne Grundbucheintrag. Das ist besonders praktisch: Schnellere Auszahlung, kein Notar nötig, weniger Bürokratie. Grenze liegt je nach BSK bei 15.000–50.000 € – direkt bei der eigenen BSK anfragen.





