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Bausparvertrag bei Jobwechsel: Was passiert mit VWL?

Bausparvertrag bei Jobwechsel: Was passiert mit VWL?
Auf einen Blick

BSV beim Jobwechsel: Was passiert mit VWL und Arbeitnehmer-Sparzulage? Portabilität, Sperrfristen und Tipps für den Arbeitgeberwechsel.

BausparvertragStaatlich gefördertes Spar- und Darlehensprodukt: AnsparphaseDie erste Phase des Bausparvertrags – du zahlst monatlich ein, bis zur ZuteilungDer Moment, ab dem du Guthaben + Darlehen abrufen kannst. Hängt von Bewertungszahl und Guthaben ab. Weiterlesen →. Weiterlesen → + Darlehensanspruch zu vorab festgelegtem Zins. Weiterlesen → bei Jobwechsel: Was passiert mit VWL?: Die wichtigsten Zahlen 2026. BSV-Zins garantiert 1,8 %, WohnungsbauprämieStaatliche Förderung: 10 % auf max. 700 €/Jahr = bis zu 70 € pro Person. Weiterlesen → 70 €/Jahr, Zuteilung nach 7–9 Jahren. Hier finden Sie alle Fakten für Ihre fundierte Entscheidung.

BSV und Jobwechsel: Was bleibt, was ändert sich?

AspektBeim Jobwechsel
BSV-Vertrag selbstLäuft weiter, gehört dem Arbeitnehmer
EinzahlungenKönnen weiterhin privat geleistet werden
VWL vom alten AGEnden mit Kündigung
VWL vom neuen AGGgf. auf gleichen BSV möglich (prüfen!)
Arbeitnehmer-SparzulageStaatliche Zulage auf VL-Einzahlungen: bis zu 43 € pro Jahr bei niedrigem Einkommen. Weiterlesen →Bleibt erhalten für eingezahlte Beiträge
Sperrfrist KündigungKündigung des BSV erst nach 7 Jahren ohne Verlust
Bausparvertrag bei Jobwechsel: Was passiert mit VWL?
BSV beim Jobwechsel: Gute Nachrichten! Ein Bausparvertrag ist ein privater Vertrag zwischen Ihnen und der BausparkasseSpezialkreditinstitut das ausschließlich Bausparverträge anbietet und verwaltet. Weiterlesen → – der Arbeitgeber ist nur VWL-Zahler, kein Vertragspartner. Beim Jobwechsel läuft der BSV unverändert weiter. Kritisch: VWL-Zahlungen des alten Arbeitgebers enden, VWL des neuen Arbeitgebers können erst nach Vereinbarung beginnen. Viele Unternehmen haben BSV-Verträge als VWL-Anlage akzeptiert – beim neuen AG aktiv nachfragen!

VWL-Portabilität: Schritt für Schritt

  1. BSV-Nummer notieren: IBAN und Bausparkasse für neuen AG bereithalten
  2. Beim neuen AG anfragen: "Zahlen Sie VWL auf bestehenden Bausparvertrag?"
  3. VWL-Vereinbarung: Neue VWL-Vereinbarung für vorhandenen BSV abschließen
  4. Sperrfrist prüfen: Wann wurde der BSV abgeschlossen? Noch keine 7 Jahre alt?
  5. Eigenanteil sichern: Wenn VWL wegfällt: privat den Differenzbetrag einzahlen
Bausparvertrag bei Jobwechsel: Was passiert mit VWL?
Experten-Tipp: Tipp aus der Praxis: Schließen Sie den BSV mindestens 8 Jahre vor dem geplanten Kauf ab. Wer mit 28 Jahren einen BSV für 80.000 € abschließt und 350 €/Monat spart, hat mit 36 Jahren das günstige Darlehen verfügbar – genau dann wenn Familien typisch kaufen wollen.
BSV-Strategie nach Jobwechsel: BSV-Sparphase neu kalkulieren →

Unser Fazit

Der Bausparvertrag lohnt sich 2026 vor allem für Menschen die in 8–12 Jahren kaufen, bauen oder modernisieren wollen. Der garantierte Darlehenszins (1,5–2,5 % p.a.) ist der entscheidende Vorteil – egal ob die Bauzinsen in 10 Jahren bei 2 % oder 6 % liegen. Empfehlung: Jetzt abschließen, staatliche Förderung sichern, in 8–10 Jahren abrufen.

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Häufige Fragen: BSV beim Jobwechsel

Kündigung des BSV vor Ablauf der Sperrfrist (7 Jahre) = Verlust aller staatlichen Zulagen (Wohnungsbauprämie + ggf. Arbeitnehmer-Sparzulage für aktuelle Sparphase). Bereits gutgeschriebene Zulagen aus Vorjahren bleiben aber erhalten wenn die Bindungsfrist abgelaufen ist. Empfehlung: Kündigung vermeiden! Stattdessen: BSV auf "0 €/Monat" Beitrag senken und anderweitig VWL anlegen. Die meisten BSV erlauben Reduktion des Monatsbeitrags ohne Kündigung. Mehr dazu im BSV-Kündigung-Guide.

Nein – kein Arbeitgeber ist gesetzlich verpflichtet, VWL zu zahlen (außer Tarifvertrag oder Betriebsvereinbarung regelt es). ABER: Viele Arbeitgeber bieten VWL an, und die meisten akzeptieren bestehende BSV als Anlageform. Aktiv fragen: "Bieten Sie VWL an? Kann ich auf bestehenden BSV einzahlen?" – oft ja. Wenn neuer AG keine VWL zahlt: selber einzahlen und Wohnungsbauprämie sichern. Der BSV-Vertrag läuft in jedem Fall weiter. Details im VWL-Guide.

Häufige Fragen

Ein BSV lohnt sich, wenn Sie in 8–15 Jahren kaufen, bauen oder modernisieren wollen und heute Zinsen unter 2 % sichern möchten. Besonders wertvoll: Kombination mit staatlicher Förderung (Wohnungsbauprämie bis 70 €/Jahr, Riester-Zulage, Arbeitnehmer-Sparzulage bis 42 €/Jahr).

Faustregel: 20–30 % des geplanten Kaufpreises. Bei 350.000 € Kaufpreis also 70.000–105.000 € Bausparsumme. Die monatliche Sparrate liegt typisch bei 3–5 ‰ der Bausparsumme (bei 50.000 € also 150–250 €/Monat). Unser Rechner hilft bei der genauen Kalkulation.

Guthabenzins: was Sie in der Sparphase auf Ihr Guthaben erhalten (aktuell 0,1–0,25 % – gering). Darlehenszins: was Sie in der Darlehensphase zahlen (1,5–2,5 % – der entscheidende Vorteil gegenüber Bankkrediten mit 3,5–4,5 %). Der Darlehenszins wird bei Abschluss garantiert und verändert sich nicht.

Ja – gesetzlich unbegrenzt. Viele Experten empfehlen zwei BSV: einen für VL (staatliche Zulage sichern) und einen für den Immobilienerwerb. Wichtig: Wohnungsbauprämie gilt nur bis 700 € Einzahlung/Jahr/Person. Jeder Vertrag muss separat die Fördervoraussetzungen erfüllen.

Nach Zuteilung haben Sie typisch 2 Jahre Zeit. Rufen Sie das Darlehen nicht ab, erhalten Sie das Guthaben inkl. Zinsen ausgezahlt. Einige Anbieter (z.B. Schwäbisch Hall) zahlen dann einen Bonuszins. Die staatliche Förderung entfällt, wenn keine wohnwirtschaftliche Verwendung erfolgt.

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