Bausparvertrag EigenkapitalquoteAnteil des Eigenkapitals am Kaufpreis. Ab 20 % sinken die Bankzinsen deutlich. Weiterlesen → 2026: Die wichtigsten Zahlen 2026. BSV-Zins garantiert 1,8 %, WohnungsbauprämieStaatliche Förderung: 10 % auf max. 700 €/Jahr = bis zu 70 € pro Person. Weiterlesen → 70 €/Jahr, ZuteilungDer Moment, ab dem du Guthaben + Darlehen abrufen kannst. Hängt von Bewertungszahl und Guthaben ab. Weiterlesen → nach 7–9 Jahren. Hier finden Sie alle Fakten für Ihre fundierte Entscheidung.
Was ist die Eigenkapitalquote?
Die Eigenkapitalquote ist das Verhältnis deines eigenen Kapitals zum Gesamtfinanzierungsvolumen:
Eigenkapitalquote = EigenkapitalEigene Mittel für den Immobilienkauf – mindestens 20 % des Kaufpreises empfohlen. Weiterlesen → ÷ Kaufpreis × 100
- Bei 400.000 € Kaufpreis und 80.000 € Eigenkapital: 20 % Quote
- Empfehlung der Banken: Mindestens 20–25 %
- Zinsoptimum: Ab 30–35 % sinken die Zinsen nochmals deutlich
Eigenkapitalquote und Zinssatz: Der Zusammenhang
| Eigenkapitalquote | Typischer Zinssatz 2026 | Monatliche Rate (300.000 €, 25 J.) |
|---|---|---|
| < 10 % | oft nicht finanzierbar | — |
| 10–15 % | 4,5–5,5 % | 1.670–1.790 € |
| 15–20 % | 3,8–4,5 % | 1.560–1.670 € |
| 20–25 % | 3,5–3,8 % | 1.500–1.560 € |
| 25–35 % | 3,2–3,5 % | 1.450–1.500 € |
| > 35 % | 2,9–3,2 % | 1.400–1.450 € |

Näherungswerte – stark abhängig von Bank, Bonität, Laufzeit und Marktsituation.
Bausparvertrag als Eigenkapital-Werkzeug
Der Bausparvertrag hat mehrere Funktionen für deine Eigenkapitalquote:
- Ansparguthaben zählt als Eigenkapital: Die Bausparkasse bringt dein angesparte Guthaben in die Finanzierung ein
- BauspardarlehenGünstig verzinstes Darlehen der Bausparkasse nach der Zuteilung – der Kernvorteil. Weiterlesen → verbessert nicht die EK-Quote: Es ist ebenfalls Fremdkapital – aber zu günstigem Zins
- Kombination: BSV-Guthaben als EK-Baustein + BSV-Darlehen als günstige Finanzierung

Rechenbeispiel: EK-Quote mit Bausparvertrag verbessern
| Situation | Ohne Bausparvertrag | Mit Bausparvertrag |
|---|---|---|
| Kaufpreis | 350.000 € | 350.000 € |
| Eigenes Erspartes | 40.000 € | 40.000 € |
| BSV-Guthaben | 0 | 30.000 € |
| Eigenkapital gesamt | 40.000 € (11,4 %) | 70.000 € (20 %) |
| Zinsvorteil | 4,5 % Satz | 3,5–3,8 % Satz |
| Monatliche Ersparnis | — | ca. 200–250 €/Mt. |

Was zählt als Eigenkapital?
- ✓ Bauspar-Guthaben
- ✓ Sparguthaben / Festgeld / Tagesgeld
- ✓ Wertpapierdepot (Aktien, ETF) – Banken rechnen oft 70–80 % des Wertes an
- ✓ Erbschaft / Schenkung (wenn nachweisbar)
- ✓ Eigenleistungen (handwerkliche Arbeit bei Bau/Sanierung – "Muskelhypothek")
- ✗ Bauspardarlehen zählt NICHT als Eigenkapital (ist Fremdkapital)
- ✗ Konsumkredit zählt nicht
Unser Fazit
Der Bausparvertrag lohnt sich 2026 vor allem für Menschen die in 8–12 Jahren kaufen, bauen oder modernisieren wollen. Der garantierte Darlehenszins (1,5–2,5 % p.a.) ist der entscheidende Vorteil – egal ob die Bauzinsen in 10 Jahren bei 2 % oder 6 % liegen. Empfehlung: Jetzt abschließen, staatliche Förderung sichern, in 8–10 Jahren abrufen.
Häufige Fragen zur Eigenkapitalquote
Theoretisch ja (Vollfinanzierung), aber kaum eine Bank bietet das 2026 noch an. Die Nebenkosten (GrESt + Notar + Grundbuch) sollten mindestens aus Eigenkapital kommen – das sind 5–12 % des Kaufpreises je nach Bundesland. Vollfinanzierung bedeutet extrem hohe Zinsen und Risiko.
Wenn ihr gemeinsam kauft: Ja – das gemeinsame Eigenkapital beider Partner wird zusammengerechnet. Separate Bausparverträge von zwei Partnern addieren sich zu einer stärkeren EK-Basis. Das ist einer der größten Vorteile von Paaren beim Immobilienkauf.





