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Bausparvertrag in Ausbildung und mit BAföG

Bausparvertrag in Ausbildung und mit BAföG
Auf einen Blick

BSV in der Ausbildung: Wohnungsbauprämie, VWL vom Betrieb, Mindestbeiträge und der optimale Einstieg für Azubis und Studierende unter 25.

BausparvertragStaatlich gefördertes Spar- und Darlehensprodukt: AnsparphaseDie erste Phase des Bausparvertrags – du zahlst monatlich ein, bis zur ZuteilungDer Moment, ab dem du Guthaben + Darlehen abrufen kannst. Hängt von Bewertungszahl und Guthaben ab. Weiterlesen →. Weiterlesen → + Darlehensanspruch zu vorab festgelegtem Zins. Weiterlesen → in Ausbildung und mit BAföG: Die wichtigsten Zahlen 2026. BSV-Zins garantiert 1,8 %, WohnungsbauprämieStaatliche Förderung: 10 % auf max. 700 €/Jahr = bis zu 70 € pro Person. Weiterlesen → 70 €/Jahr, Zuteilung nach 7–9 Jahren. Hier finden Sie alle Fakten für Ihre fundierte Entscheidung.

BSV in Ausbildung: Was ist möglich?

SituationBSV-Möglichkeit
Azubi (betrieblich)Wohnungsbauprämie + ggf. VWL vom Ausbildungsbetrieb
Student mit BAföGWohnungsbauprämie (wenn Einkommen <35.000 €)
Minderjährig (unter 18)BSV mit Eltern als gesetzliche Vertreter möglich
MindestbeitragAb 25–30 €/Monat – auch mit kleinem Azubi-Gehalt leistbar
Arbeitnehmer-SparzulageNur wenn sozialversicherungspflichtiger Job (Azubi ja, Student nein)
VWL vom AusbildungsbetriebViele Betriebe zahlen VWL ab 2. Lehrjahr (prüfen!)
Frühzeitig starten = mehr Zeit ansparen: Ein BSV mit 18 Jahren gestartet – bei Abschluss mit 28 kann man mit einem fertig angesparten BSV eine erste Wohnung kaufen. Ausbildungsgehälter 2026: 620–1.200 €/Monat (je nach Branche). 25–50 €/Monat für BSV ist in vielen Fällen leistbar. Wohnungsbauprämie: 10 % auf 700 €/Jahr = 70 €/Jahr kostenlos vom Staat – auch für Azubis. Arbeitnehmer-SparzulageStaatliche Zulage auf VL-Einzahlungen: bis zu 43 € pro Jahr bei niedrigem Einkommen. Weiterlesen →: Nur wenn Ausbildung = sozialversicherungspflichtig (ist sie meist).

BSV-Einstieg in der Ausbildung: Schritt für Schritt

  1. BSV-Summe wählen: 20.000–30.000 € für Berufseinsteiger realistisch
  2. Monatsbeitrag: 25–40 €/Monat – später mit erstem Gehalt erhöhen
  3. VWL beim Betrieb anfragen: "Zahlen Sie VWL? Kann ich das auf BSV anlegen?"
  4. Wohnungsbauprämie: Jährlich in der Steuererklärung beantragen (nicht vergessen!)
  5. Nach Ausbildung: BSV-Beitrag erhöhen, ggf. zweiten BSV mit Arbeitgeber-VWL starten
Bausparvertrag in Ausbildung und mit BAföG
Experten-Tipp: Tipp aus der Praxis: Schließen Sie den BSV mindestens 8 Jahre vor dem geplanten Kauf ab. Wer mit 28 Jahren einen BSV für 80.000 € abschließt und 350 €/Monat spart, hat mit 36 Jahren das günstige Darlehen verfügbar – genau dann wenn Familien typisch kaufen wollen.
BSV für Azubis berechnen: BSV ab 25 €/Monat berechnen →

Unser Fazit

Der Bausparvertrag lohnt sich 2026 vor allem für Menschen die in 8–12 Jahren kaufen, bauen oder modernisieren wollen. Der garantierte Darlehenszins (1,5–2,5 % p.a.) ist der entscheidende Vorteil – egal ob die Bauzinsen in 10 Jahren bei 2 % oder 6 % liegen. Empfehlung: Jetzt abschließen, staatliche Förderung sichern, in 8–10 Jahren abrufen.

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Häufige Fragen: BSV in Ausbildung

VWL-Pflicht gibt es nur per Tarifvertrag oder Betriebsvereinbarung (kein allgemeines Gesetz). Viele größere Betriebe zahlen aber VWL freiwillig. Faustregel: Tarifgebundene Betriebe (IG Metall, ver.di, IG BCE) zahlen meist VWL. Kleinere Unternehmen: individuell nachfragen. Fast alle Bausparkassen akzeptieren BSV als VWL-Anlageform. Wenn Ihr Betrieb 13–40 €/Monat VWL zahlt + Ihr eigener Beitrag: Arbeitnehmer-Sparzulage (9 % auf 470 €/Jahr = max. 43 €) möglich. Details im VWL-Guide.

Minderjährige (unter 18): BSV kann von Eltern oder Erziehungsberechtigten abgeschlossen werden (Eltern als gesetzliche Vertreter). Mit Volljährigkeit (18): BSV läuft weiter, wird auf eigene Verantwortung übergeleitet. Manche Bausparkassen bieten auch Jugend-BSV an (für Kinder ab 0 Jahre, von Eltern eröffnet). Vorteil: Frühzeitiger Start erhöht Ansparzeit erheblich. Eltern-BSV für Kinder = eine der besten Formen der frühen Vermögensplanung. Mehr dazu im Kinder-BSV-Guide.

Häufige Fragen

Ein BSV lohnt sich, wenn Sie in 8–15 Jahren kaufen, bauen oder modernisieren wollen und heute Zinsen unter 2 % sichern möchten. Besonders wertvoll: Kombination mit staatlicher Förderung (Wohnungsbauprämie bis 70 €/Jahr, Riester-Zulage, Arbeitnehmer-Sparzulage bis 42 €/Jahr).

Faustregel: 20–30 % des geplanten Kaufpreises. Bei 350.000 € Kaufpreis also 70.000–105.000 € Bausparsumme. Die monatliche Sparrate liegt typisch bei 3–5 ‰ der Bausparsumme (bei 50.000 € also 150–250 €/Monat). Unser Rechner hilft bei der genauen Kalkulation.

Guthabenzins: was Sie in der Sparphase auf Ihr Guthaben erhalten (aktuell 0,1–0,25 % – gering). Darlehenszins: was Sie in der Darlehensphase zahlen (1,5–2,5 % – der entscheidende Vorteil gegenüber Bankkrediten mit 3,5–4,5 %). Der Darlehenszins wird bei Abschluss garantiert und verändert sich nicht.

Ja – gesetzlich unbegrenzt. Viele Experten empfehlen zwei BSV: einen für VL (staatliche Zulage sichern) und einen für den Immobilienerwerb. Wichtig: Wohnungsbauprämie gilt nur bis 700 € Einzahlung/Jahr/Person. Jeder Vertrag muss separat die Fördervoraussetzungen erfüllen.

Nach Zuteilung haben Sie typisch 2 Jahre Zeit. Rufen Sie das Darlehen nicht ab, erhalten Sie das Guthaben inkl. Zinsen ausgezahlt. Einige Anbieter (z.B. Schwäbisch Hall) zahlen dann einen Bonuszins. Die staatliche Förderung entfällt, wenn keine wohnwirtschaftliche Verwendung erfolgt.

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