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Bausparvertrag Notarkosten 2026

Bausparvertrag Notarkosten 2026
Auf einen Blick

Notarkosten beim Bausparvertrag 2026: Was kostet der Notar beim Immobilienkauf und BSV-Darlehen, wie wird berechnet und wie lassen sich Notarkosten reduzieren. Vollständige Kostenübersicht.

BausparvertragStaatlich gefördertes Spar- und Darlehensprodukt: Ansparphase + Darlehensanspruch zu vorab festgelegtem Zins. Weiterlesen → Notarkosten 2026: Die wichtigsten Zahlen 2026. BSV-Zins garantiert 1,8 %, WohnungsbauprämieStaatliche Förderung: 10 % auf max. 700 €/Jahr = bis zu 70 € pro Person. Weiterlesen → 70 €/Jahr, Zuteilung nach 7–9 Jahren. Hier finden Sie alle Fakten für Ihre fundierte Entscheidung.

Notarkosten: Wofür und wie viel?

NotarleistungKosten (% des Kaufpreises)Bei 350.000 €
Kaufvertrag Beurkundung0,5–0,7 %1.750–2.450 €
Grundschuldbestellung0,15–0,25 %525–875 €
Auflassungsvormerkung0,1–0,15 %350–525 €
Grundbucheintragung (Amt)0,1–0,2 %350–700 €
Gesamt Notar + GBca. 1,5–2 %5.250–7.000 €
Notarkosten sind gesetzlich geregelt: Das Gerichts- und Notarkostengesetz (GNotKG) legt die Notargebühren fest – es gibt kein "Verhandeln". Alle Notare müssen dieselben Gebührensätze anwenden. Was Sie vergleichen können: die Erreichbarkeit, Schnelligkeit und Erfahrung des Notars – nicht den Preis.

Notarkosten im Zusammenhang mit dem BSV-Darlehen

Beim BSV-Darlehen fallen zusätzlich zu den Kaufvertrag-Kosten Kosten für die Grundschuldbestellung an:

  1. Kaufvertrag: Bereits beim Kauf der Immobilie – Notar und Grundbucheintragung
  2. Grundschuld für BSV-Darlehen: Zusätzliche Grundschuldbestellung – seperater Notartermin und Grundbucheintragung
  3. Tipp: Kaufvertrag und Grundschuldbestellung beim selben Notar und am selben Tag zusammenlegen – spart Zeit, keine Preisersparnis aber weniger Aufwand
Bausparvertrag Notarkosten 2026

Gesamte Nebenkosten beim Immobilienkauf (Überblick)

KostenpunktAnteilBei 350.000 €
GrunderwerbsteuerSteuer beim Immobilienkauf: 3,5 % (Bayern) bis 6,5 % (NRW, Saarland, etc.) des Kaufpreises. Weiterlesen → (je BL)3,5–6,5 %12.250–22.750 €
Notar + Grundbuch1,5–2 %5.250–7.000 €
Maklerprovision (wenn fällig)3,57 % (BestProv.)12.495 €
Gesamt Nebenkosten8,5–12 %29.750–42.000 €
Bausparvertrag Notarkosten 2026
Daumenregel: Planen Sie 10–12 % KaufnebenkostenSteuern und Gebühren beim Immobilienkauf: Grunderwerbsteuer + Notar + Grundbuch = 7–12,5 % des Kaufpreises. Weiterlesen → als EigenkapitalEigene Mittel für den Immobilienkauf – mindestens 20 % des Kaufpreises empfohlen. Weiterlesen → ein, das nicht über das BSV-Darlehen finanziert wird. Wer 300.000 € kauft, braucht mindestens 30.000–36.000 € Eigenkapital allein für Nebenkosten. Nutzen Sie unseren Nebenkostenrechner für Ihre Bundesland-spezifische Berechnung.

Notarkosten bei AnschlussfinanzierungNeuer Kredit nach Ablauf der Zinsbindung – hier sichert der Bausparvertrag günstige Konditionen. Weiterlesen → (BSV)

  • Bestandsgrundschuld nutzen: Wenn Grundschuld hoch genug ist, entfallen Notarkosten für neue Eintragung
  • Abtretung statt Neubestellung: Alte Bausparkasse tritt Grundschuld an neue Bausparkasse ab – billiger als neue Grundschuld
  • Abtretungskosten: Ca. 0,1–0,15 % vs. 0,15–0,25 % für Neubestellung – Ersparnis bei hohen Beträgen signifikant
Bausparvertrag Notarkosten 2026
Experten-Tipp: Tipp aus der Praxis: Schließen Sie den BSV mindestens 8 Jahre vor dem geplanten Kauf ab. Wer mit 28 Jahren einen BSV für 80.000 € abschließt und 350 €/Monat spart, hat mit 36 Jahren das günstige Darlehen verfügbar – genau dann wenn Familien typisch kaufen wollen.

Unser Fazit

Der Bausparvertrag lohnt sich 2026 vor allem für Menschen die in 8–12 Jahren kaufen, bauen oder modernisieren wollen. Der garantierte Darlehenszins (1,5–2,5 % p.a.) ist der entscheidende Vorteil – egal ob die Bauzinsen in 10 Jahren bei 2 % oder 6 % liegen. Empfehlung: Jetzt abschließen, staatliche Förderung sichern, in 8–10 Jahren abrufen.

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Häufige Fragen: Notarkosten und BSV

Für selbst genutzte Immobilien: In der Regel nicht direkt. Die Kaufnebenkosten (Notar, Grundbuch, GrESt) erhöhen die Anschaffungskosten der Immobilie – sie sind nicht sofort absetzbar, senken aber bei zukünftigem Verkauf den Veräußerungsgewinn. Bei Vermietung: Anteilige Notarkosten können als Werbungskosten absetzbar sein. Für Finanzierungsnebenkosten (Grundschuld-Notar): ebenfalls bei Vermietung absetzbar.

Ja – die Grundschuldbestellung für das BSV-Darlehen ist ein separater Notarakt mit eigener Gebührenrechnung. Wenn Sie den Kaufvertrag und die Grundschuld gleichzeitig beurkunden lassen (selber Notar, selber Tag), können manche Positionen zusammengelegt werden – fragen Sie den Notar konkret. Praktisch: BSV-Darlehen wird meist nach dem Kaufvertrag beantragt, wenn die Zuteilung erfolgt – zeitlicher Versatz von oft Monaten.

Häufige Fragen

Ein BSV lohnt sich, wenn Sie in 8–15 Jahren kaufen, bauen oder modernisieren wollen und heute Zinsen unter 2 % sichern möchten. Besonders wertvoll: Kombination mit staatlicher Förderung (Wohnungsbauprämie bis 70 €/Jahr, Riester-Zulage, Arbeitnehmer-Sparzulage bis 42 €/Jahr).

Faustregel: 20–30 % des geplanten Kaufpreises. Bei 350.000 € Kaufpreis also 70.000–105.000 € Bausparsumme. Die monatliche Sparrate liegt typisch bei 3–5 ‰ der Bausparsumme (bei 50.000 € also 150–250 €/Monat). Unser Rechner hilft bei der genauen Kalkulation.

Guthabenzins: was Sie in der Sparphase auf Ihr Guthaben erhalten (aktuell 0,1–0,25 % – gering). Darlehenszins: was Sie in der Darlehensphase zahlen (1,5–2,5 % – der entscheidende Vorteil gegenüber Bankkrediten mit 3,5–4,5 %). Der Darlehenszins wird bei Abschluss garantiert und verändert sich nicht.

Ja – gesetzlich unbegrenzt. Viele Experten empfehlen zwei BSV: einen für VL (staatliche Zulage sichern) und einen für den Immobilienerwerb. Wichtig: Wohnungsbauprämie gilt nur bis 700 € Einzahlung/Jahr/Person. Jeder Vertrag muss separat die Fördervoraussetzungen erfüllen.

Nach Zuteilung haben Sie typisch 2 Jahre Zeit. Rufen Sie das Darlehen nicht ab, erhalten Sie das Guthaben inkl. Zinsen ausgezahlt. Einige Anbieter (z.B. Schwäbisch Hall) zahlen dann einen Bonuszins. Die staatliche Förderung entfällt, wenn keine wohnwirtschaftliche Verwendung erfolgt.

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