Energetische Sanierung mit BausparvertragStaatlich gefördertes Spar- und Darlehensprodukt: Ansparphase + Darlehensanspruch zu vorab festgelegtem Zins. Weiterlesen → finanzieren: Die wichtigsten Zahlen 2026. BSV-Zins garantiert 1,8 %, WohnungsbauprämieStaatliche Förderung: 10 % auf max. 700 €/Jahr = bis zu 70 € pro Person. Weiterlesen → 70 €/Jahr, Zuteilung nach 7–9 Jahren. Hier finden Sie alle Fakten für Ihre fundierte Entscheidung.
Was kostet eine energetische Sanierung?
| Maßnahme | Kosten (ca.) | Energieeinsparung |
|---|---|---|
| Dachdämmung | 8.000–20.000 € | 15–20 % |
| Fassadendämmung (WDVS) | 15.000–40.000 € | 20–30 % |
| Fensteraustausch (20 Stück) | 10.000–25.000 € | 10–15 % |
| Heizungstausch (Wärmepumpe) | 15.000–35.000 € | 30–60 % |
| Komplette Sanierung | 50.000–150.000 € | bis 80 % |
Finanzierungsbausteine für energetische Sanierungen
1. BAFA-Förderung (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle)
Bis zu 20–35 % Zuschuss für Einzelmaßnahmen (Heizung, Fenster, Dämmung). Kein Kredit, kein Rückzahlungserfordernis. Antrag vor Beginn der Maßnahme!
2. KfW-Kredit (Bundesförderung effiziente Gebäude)
Günstige Kredite für energetische Sanierungen, oft mit Tilgungszuschüssen. Zinsen aktuell 2,5–4 %.
3. BauspardarlehenGünstig verzinstes Darlehen der BausparkasseSpezialkreditinstitut das ausschließlich Bausparverträge anbietet und verwaltet. Weiterlesen → nach der Zuteilung – der Kernvorteil. Weiterlesen →
Der Bausparvertrag deckt einen Teil (oder die Gesamtfinanzierung bei kleineren Maßnahmen). Vorteil: Garantierter Zins von 2,25–2,50 % – günstiger als KfW in vielen Fällen und definitiv günstiger als ein Ratenkredit.
Für Eigentümer: Jetzt Bausparvertrag für spätere Sanierung
Wer heute noch nicht sanieren will, aber weiß, dass es in 10 Jahren ansteht:
- Kleinen Bausparvertrag abschließen (50.000–80.000 €)
- Monatlich 150–250 € einzahlen
- Wohnungsbauprämie sammeln (bis 70 €/Jahr)
- In 10 Jahren: Bauspardarlehen für Heizung + Fenster + Dämmung nutzen

Ergebnis: ZinssicherungDer garantierte Darlehenszins bei Vertragsabschluss – schützt vor steigenden Marktzinsen. Weiterlesen → zu heutigen Konditionen + staatliche Förderung + planbare Kosten.
Welche Sanierungen haben die beste Kosten-Nutzen-Relation?
- Heizungstausch: Mit BAFA-Förderung und sinkenden Betriebskosten oft in 7–12 Jahren amortisiert
- Dachdämmung: Relativ günstig, große Wirkung – Amortisation 10–15 Jahre
- Fassade: Teuer, aber bei Altbau oft unumgänglich
- Fenster: Mittlere Kosten, spürbare Wohnqualitätssteigerung, Amortisation 15–20 Jahre

Unser Fazit
Der Bausparvertrag lohnt sich 2026 vor allem für Menschen die in 8–12 Jahren kaufen, bauen oder modernisieren wollen. Der garantierte Darlehenszins (1,5–2,5 % p.a.) ist der entscheidende Vorteil – egal ob die Bauzinsen in 10 Jahren bei 2 % oder 6 % liegen. Empfehlung: Jetzt abschließen, staatliche Förderung sichern, in 8–10 Jahren abrufen.
Häufige Fragen zur energetischen Sanierung
Ja – BAFA-Förderung ist ein Zuschuss (wird nicht zurückgezahlt) und lässt sich mit Bauspardarlehen, KfW-Kredit oder Eigenkapital beliebig kombinieren. Wichtig: BAFA-Antrag immer vor Beginn der Maßnahme stellen.
Ja – wenn die PV-Anlage dauerhaft mit dem Gebäude verbunden ist (fest installiert auf dem Dach). Eine mobile PV-Anlage (Balkonkraftwerk) gilt nicht als wohnwirtschaftliche Maßnahme.
Kostenvoranschlag (oder Rechnung bei Nachfinanzierung), Eigentumsnachweis (Grundbuchauszug), ggf. Baugenehmigung für größere Umbauten. Die Bausparkasse prüft den Wohnzweck und gibt das Darlehen frei.






