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BSV von Eltern auf Kind übertragen: So geht es richtig

BSV von Eltern auf Kind übertragen: So geht es richtig
Auf einen Blick

BSV übertragen: Wie Eltern ihren Bausparvertrag auf das Kind übertragen, was steuerlich gilt und wann ein neuer Vertrag sinnvoller ist.

BSV von Eltern auf Kind übertragen: So geht es richtig: Die wichtigsten Zahlen 2026. BSV-Zins garantiert 1,8 %, WohnungsbauprämieStaatliche Förderung: 10 % auf max. 700 €/Jahr = bis zu 70 € pro Person. Weiterlesen → 70 €/Jahr, Zuteilung nach 7–9 Jahren. Hier finden Sie alle Fakten für Ihre fundierte Entscheidung.

BSV übertragen oder neu abschließen?

KriteriumÜbertragungNeu abschließen
BewertungszahlInterne Kennzahl der BausparkasseSpezialkreditinstitut das ausschließlich Bausparverträge anbietet und verwaltet. Weiterlesen → – bestimmt den Zuteilungszeitpunkt. Je höher, desto früher. Weiterlesen →/LaufzeitBleibt erhalten (günstiger!)Startet von Null
AbschlussgebührEinmalige Gebühr bei Vertragsabschluss: 1,0–1,6 % der BausparsummeGuthaben + Darlehen zusammen. Basis für Abschlussgebühr und Zuteilungszeitpunkt. Weiterlesen →. Weiterlesen →Keine neueNeue 1 % Gebühr
KonditionenAlter Tarif bleibtAktuelle (möglicherweise bessere) Konditionen
Steuervorteil SchenkungFreibetrag 400.000 € (Kind)Keine Relevanz
WBP/ANSp neuWeiter wie bisher (beim Kind)Neu + frischer Förderanspruch
BSV von Eltern auf Kind übertragen: So geht es richtig
BSV-Übertragung: Was viele nicht wissen: Ein BausparvertragStaatlich gefördertes Spar- und Darlehensprodukt: Ansparphase + Darlehensanspruch zu vorab festgelegtem Zins. Weiterlesen → kann auf eine andere Person übertragen werden – z.B. von Eltern auf Kind. Die Bewertungszahl (Zuteilungsreihenfolge) bleibt erhalten! Das ist der große Vorteil: Das Kind „erbt" die bereits aufgelaufene Ansparzeit. Keine neue Abschlussgebühr. Steuerlich gilt: Schenkung des BSV an Kind = Schenkung des Guthabens. Freibetrag Eltern → Kind: 400.000 € alle 10 Jahre. Bei BSV unter 400.000 €: keine Schenkungssteuer.

So funktioniert die BSV-Übertragung Schritt für Schritt

  1. Bausparkasse kontaktieren: Übertragungsantrag anfordern
  2. Identifikation beider Parteien: Ausweisdokumente Übertragender + Empfänger
  3. Zustimmung beider Parteien: Schriftlich
  4. Neue Bankverbindung eintragen: BSV läuft jetzt auf Kind
  5. Steuerberater fragen: Schenkungssteuerpflicht prüfen (meist kein Problem bei BSV < 400.000 €)
  6. Riester-Status klären: Riester-geförderte BSV: Übertragung ist komplizierter (Zulagen-Rückforderung möglich)
BSV von Eltern auf Kind übertragen: So geht es richtig
Riester-BSV übertragen: Besondere Regeln! Ein Riester-geförderter BSV kann nicht einfach übertragen werden. Die staatlichen Zulagen wurden gewährt für die Altersvorsorge des Vertragsnehmers. Bei Übertragung auf Kind: Riester-Zulagen werden zurückgefordert. Lösung: Entweder nur das Guthaben abzüglich Zulagen übertragen (nicht empfehlenswert), oder Kind schließt eigenen Riester-BSV ab. Details im Wohn-Riester-Guide.
Experten-Tipp: Tipp aus der Praxis: Schließen Sie den BSV mindestens 8 Jahre vor dem geplanten Kauf ab. Wer mit 28 Jahren einen BSV für 80.000 € abschließt und 350 €/Monat spart, hat mit 36 Jahren das günstige Darlehen verfügbar – genau dann wenn Familien typisch kaufen wollen.

Unser Fazit

Der Bausparvertrag lohnt sich 2026 vor allem für Menschen die in 8–12 Jahren kaufen, bauen oder modernisieren wollen. Der garantierte Darlehenszins (1,5–2,5 % p.a.) ist der entscheidende Vorteil – egal ob die Bauzinsen in 10 Jahren bei 2 % oder 6 % liegen. Empfehlung: Jetzt abschließen, staatliche Förderung sichern, in 8–10 Jahren abrufen.

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Häufige Fragen: BSV von Eltern auf Kind

Ja – die meisten Bausparkassen erlauben Übertragungen innerhalb der Familie. Wichtig: Der BSV behält seine Bewertungszahl und Laufzeit – sehr vorteilhaft für das Kind. Schenkungssteuer: bei Guthaben unter 400.000 € (Freibetrag Eltern→Kind) fällt keine Steuer an. Ausnahme: Riester-BSV (Zulagen-Rückforderung). Am besten mit dem Steuerberater abstimmen und dann bei der Bausparkasse übertragen lassen. Mehr zur Übertragung in unserem Übertragungs-Guide.

Schenken (Übertragen): Vorteil wenn alter BSV gute Konditionen hat und bereits lange bespart wurde (hohe Bewertungszahl). Kind startet nicht von Null. Neu abschließen: Vorteil wenn aktuell bessere Tarife verfügbar sind, oder wenn Sie die Förderprämien (WBP, ANSp) auf das Kind frisch starten wollen. In der Praxis: oft besser übertragen (Laufzeit-Vorteil), dann zusätzlich neuen BSV für Kind abschließen für maximale Förderung. Wie in unserem Schenkungsguide erklärt.

Häufige Fragen

Ein BSV lohnt sich, wenn Sie in 8–15 Jahren kaufen, bauen oder modernisieren wollen und heute Zinsen unter 2 % sichern möchten. Besonders wertvoll: Kombination mit staatlicher Förderung (Wohnungsbauprämie bis 70 €/Jahr, Riester-Zulage, Arbeitnehmer-Sparzulage bis 42 €/Jahr).

Faustregel: 20–30 % des geplanten Kaufpreises. Bei 350.000 € Kaufpreis also 70.000–105.000 € Bausparsumme. Die monatliche Sparrate liegt typisch bei 3–5 ‰ der Bausparsumme (bei 50.000 € also 150–250 €/Monat). Unser Rechner hilft bei der genauen Kalkulation.

Guthabenzins: was Sie in der Sparphase auf Ihr Guthaben erhalten (aktuell 0,1–0,25 % – gering). Darlehenszins: was Sie in der Darlehensphase zahlen (1,5–2,5 % – der entscheidende Vorteil gegenüber Bankkrediten mit 3,5–4,5 %). Der Darlehenszins wird bei Abschluss garantiert und verändert sich nicht.

Ja – gesetzlich unbegrenzt. Viele Experten empfehlen zwei BSV: einen für VL (staatliche Zulage sichern) und einen für den Immobilienerwerb. Wichtig: Wohnungsbauprämie gilt nur bis 700 € Einzahlung/Jahr/Person. Jeder Vertrag muss separat die Fördervoraussetzungen erfüllen.

Nach Zuteilung haben Sie typisch 2 Jahre Zeit. Rufen Sie das Darlehen nicht ab, erhalten Sie das Guthaben inkl. Zinsen ausgezahlt. Einige Anbieter (z.B. Schwäbisch Hall) zahlen dann einen Bonuszins. Die staatliche Förderung entfällt, wenn keine wohnwirtschaftliche Verwendung erfolgt.

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