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Bausparvertrag Erbschaft 2026

Bausparvertrag Erbschaft 2026
Auf einen Blick

Was passiert mit dem Bausparvertrag wenn der Kontoinhaber stirbt? Wer erbt das Guthaben, was wird aus dem Darlehen – und wie kann man den Vertrag sinnvoll weitervererben oder übertragen? Die wichtigsten Antworten.

BausparvertragStaatlich gefördertes Spar- und Darlehensprodukt: Ansparphase + Darlehensanspruch zu vorab festgelegtem Zins. Weiterlesen → Erbschaft 2026: Die wichtigsten Zahlen 2026. BSV-Zins garantiert 1,8 %, WohnungsbauprämieStaatliche Förderung: 10 % auf max. 700 €/Jahr = bis zu 70 € pro Person. Weiterlesen → 70 €/Jahr, Zuteilung nach 7–9 Jahren. Hier finden Sie alle Fakten für Ihre fundierte Entscheidung.

Bausparvertrag im Erbfall: Was passiert?

Ein Bausparvertrag ist wie jedes andere Vermögen vererbbar. Nach dem Tod des Bausparers gilt:

  • Das Guthaben geht automatisch an die Erben über – entsprechend gesetzlicher Erbfolge oder Testament
  • Ein laufendes BauspardarlehenGünstig verzinstes Darlehen der BausparkasseSpezialkreditinstitut das ausschließlich Bausparverträge anbietet und verwaltet. Weiterlesen → nach der Zuteilung – der Kernvorteil. Weiterlesen →: Auch die Schulden gehen auf Erben über (außer man schlägt die Erbschaft aus)
  • Begünstigter (falls benannt): Wenn im Vertrag ein Begünstigter eingetragen ist, kann das Guthaben direkt ausgezahlt werden
Keine Sonderregel für Bausparen: Es gibt keine spezielle Erbschaftsregelung für Bausparverträge. Der Vertrag fällt in die normale Erbmasse. Das heißt: Testament, Erbvertrag und gesetzliche Erbfolge gelten wie bei allen Vermögenswerten.

Optionen für die Erben

SituationOptionFörderstatus?
Ansparphase, Erbe übernimmt VertragWeiterführen bis ZuteilungWoP/ANS laufen normal weiter
Ansparphase, Erbe will kein BausparenKündigung und Guthaben auszahlenWoP zurück wenn < 7 Jahre
DarlehensphaseDie zweite Phase – nach Zuteilung tilgst du das Bauspardarlehen in gleichbleibenden Raten. Weiterlesen →, Erbe bleibt in ImmobilieTilgung fortführenNormal weiter
Darlehensphase, Erbe verkauft ImmobilieDarlehen mit Verkaufserlös ablösen
Erbe will Erbschaft ausschlagenBeim Nachlassgericht ausschlagenKein Guthaben, aber auch keine Schulden
Bausparvertrag Erbschaft 2026

Bausparvertrag zu Lebzeiten verschenken

Statt vererben kann man einen Bausparvertrag auch zu Lebzeiten schenken:

  • Übertragung des Vertrags auf Kind / Enkel möglich (Bausparkasse muss zustimmen)
  • Schenkungssteuer: Freibetrag 400.000 € (Eltern → Kind) gilt auch für Bausparverträge
  • Vorteil: Das Kind baut früh EigenkapitalEigene Mittel für den Immobilienkauf – mindestens 20 % des Kaufpreises empfohlen. Weiterlesen → auf, Förderungen laufen weiter
  • Praktisch: Eltern zahlen ein, Kind bekommt nach 7–10 Jahren das Guthaben
Bausparvertrag Erbschaft 2026

Erbschaftsteuer auf Bauspar-Guthaben

Das Bauspar-Guthaben ist erbschaftsteuerpflichtiger Nachlass. Relevante Freibeträge:

  • Ehepartner: 500.000 € Freibetrag
  • Kinder: 400.000 € pro Kind
  • Enkel: 200.000 €
  • Geschwister / Nichten / Neffen: 20.000 €
  • Über Freibetrag: Steuersatz 7–50 % je Verwandschaftsgrad
Bausparvertrag Erbschaft 2026

In den meisten Fällen liegen Bauspar-Guthaben weit unter den Freibeträgen – Erbschaftsteuer ist selten ein Problem.

Experten-Tipp: Tipp aus der Praxis: Schließen Sie den BSV mindestens 8 Jahre vor dem geplanten Kauf ab. Wer mit 28 Jahren einen BSV für 80.000 € abschließt und 350 €/Monat spart, hat mit 36 Jahren das günstige Darlehen verfügbar – genau dann wenn Familien typisch kaufen wollen.
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Unser Fazit

Der Bausparvertrag lohnt sich 2026 vor allem für Menschen die in 8–12 Jahren kaufen, bauen oder modernisieren wollen. Der garantierte Darlehenszins (1,5–2,5 % p.a.) ist der entscheidende Vorteil – egal ob die Bauzinsen in 10 Jahren bei 2 % oder 6 % liegen. Empfehlung: Jetzt abschließen, staatliche Förderung sichern, in 8–10 Jahren abrufen.

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Häufige Fragen: Bausparvertrag und Erbschaft

Ja – wenn der Vertrag noch keine 7 Jahre gelaufen ist und nicht für Wohnzwecke verwendet wird, wird die Wohnungsbauprämie zurückgefordert. Ausnahme: Tod ist ein Sonderkündigungsrecht ohne Förderrückforderung – aber nur wenn DU der ursprüngliche Sparer bist. Als Erbe eines fremden Vertrags gelten die normalen Regelungen.

Ja – eine Übertragung auf den Erben ist möglich. Die Bausparkasse muss zustimmen, in der Regel ist das kein Problem bei direktem Erben. Der Vertrag läuft dann unter deinem Namen weiter – mit dem gesamten bisherigen Guthaben und Laufzeit.

Häufige Fragen

Ein BSV lohnt sich, wenn Sie in 8–15 Jahren kaufen, bauen oder modernisieren wollen und heute Zinsen unter 2 % sichern möchten. Besonders wertvoll: Kombination mit staatlicher Förderung (Wohnungsbauprämie bis 70 €/Jahr, Riester-Zulage, Arbeitnehmer-Sparzulage bis 42 €/Jahr).

Faustregel: 20–30 % des geplanten Kaufpreises. Bei 350.000 € Kaufpreis also 70.000–105.000 € Bausparsumme. Die monatliche Sparrate liegt typisch bei 3–5 ‰ der Bausparsumme (bei 50.000 € also 150–250 €/Monat). Unser Rechner hilft bei der genauen Kalkulation.

Guthabenzins: was Sie in der Sparphase auf Ihr Guthaben erhalten (aktuell 0,1–0,25 % – gering). Darlehenszins: was Sie in der Darlehensphase zahlen (1,5–2,5 % – der entscheidende Vorteil gegenüber Bankkrediten mit 3,5–4,5 %). Der Darlehenszins wird bei Abschluss garantiert und verändert sich nicht.

Ja – gesetzlich unbegrenzt. Viele Experten empfehlen zwei BSV: einen für VL (staatliche Zulage sichern) und einen für den Immobilienerwerb. Wichtig: Wohnungsbauprämie gilt nur bis 700 € Einzahlung/Jahr/Person. Jeder Vertrag muss separat die Fördervoraussetzungen erfüllen.

Nach Zuteilung haben Sie typisch 2 Jahre Zeit. Rufen Sie das Darlehen nicht ab, erhalten Sie das Guthaben inkl. Zinsen ausgezahlt. Einige Anbieter (z.B. Schwäbisch Hall) zahlen dann einen Bonuszins. Die staatliche Förderung entfällt, wenn keine wohnwirtschaftliche Verwendung erfolgt.

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