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Bausparvertrag Tarifsystem erklärt

Bausparvertrag Tarifsystem erklärt
Auf einen Blick

BSV-Tarifsystem 2026: Klassik, Sprint, Flex, Wohnriester – wann welcher Tarif passt. Schwäbisch Hall vs. LBS.

BausparvertragStaatlich gefördertes Spar- und Darlehensprodukt: Ansparphase + Darlehensanspruch zu vorab festgelegtem Zins. Weiterlesen → Tarifsystem erklärt: Die wichtigsten Zahlen 2026. BSV-Zins garantiert 1,8 %, WohnungsbauprämieStaatliche Förderung: 10 % auf max. 700 €/Jahr = bis zu 70 € pro Person. Weiterlesen → 70 €/Jahr, Zuteilung nach 7–9 Jahren. Hier finden Sie alle Fakten für Ihre fundierte Entscheidung.

Das BSV-Tarifsystem: Vier Grundtypen

Jede Bausparkasse bietet verschiedene Tarife an. Die Namen klingen unterschiedlich (Tarif F, Tarif Komfort, Tarif Sprint), aber dahinter stecken immer dieselben Grundprinzipien. Wer die Logik versteht, findet den richtigen Tarif.

Tarif-TypAnsparrateDarlehenszinsLaufzeitFür wen?
Klassik/StandardNiedrigNiedrig (1–2 %)Lang (10–12 Jahre)Langfristige Planung, günstiges Darlehen wichtig
Schnell/SprintHochModerat (2–3 %)Kurz (5–7 Jahre)Wer schnell kaufen will
Flex/KomfortVariabelVariabelFlexibelUnklare Lebenssituation
Wohn-RiesterGefördertGünstigLangRiester-Berechtigte mit Eigennutzplan
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Wichtigste Kennzahlen beim Tarif-Vergleich: 1) BewertungszahlInterne Kennzahl der Bausparkasse – bestimmt den Zuteilungszeitpunkt. Je höher, desto früher. Weiterlesen → (BZ): Wann wird der BSV zugeteilt? Je höher die monatliche Sparrate, desto schneller steigt die BZ. 2) Mindestbewertungszahl für Zuteilung: Typisch 40–50. 3) Darlehenszinssatz: 1–3 %. 4) Sparanteil (Zuteilungsvoraussetzung): Mindestens 40–50 % der BausparsummeGuthaben + Darlehen zusammen. Basis für Abschlussgebühr und Zuteilungszeitpunkt. Weiterlesen → angespart. 5) AbschlussgebührEinmalige Gebühr bei Vertragsabschluss: 1,0–1,6 % der Bausparsumme. Weiterlesen →: 1 % der Bausparsumme (einmalig). Unterschied zwischen Klassik und Sprint: Sprint braucht 2× so hohe monatliche Rate – dafür Zuteilung in 5 statt 10 Jahren.

Tarif-Vergleich: Schwäbisch HallGrößte Bausparkasse Deutschlands, vertrieben über Volksbanken/Raiffeisenbanken. Weiterlesen → vs. LBS vs. Wüstenrot

AnbieterKlassik-Tarif (Name)GuthabenzinsDarlehenszinsBesonderheit
Schwäbisch HallTarif Fuchs/Fuchs+0,1–0,3 %1,25–2,95 %Größte Bausparkasse DE, viele Tarife
LBS BayernTarif BayernLux0,1 %1,45 %Bayern-Sparkassen-Verbund
LBS WestTarif 20300,1 %1,45 %NRW/NDS-Sparkassen-Verbund
WüstenrotTarif W7000,1–0,5 %1,85–2,85 %Eigenständig, nicht Sparkassen-gebunden
BHW (Postbank)Tarif Classic0,01 %2,35 %Postbank-Verbund
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Experten-Tipp: Tipp aus der Praxis: Schließen Sie den BSV mindestens 8 Jahre vor dem geplanten Kauf ab. Wer mit 28 Jahren einen BSV für 80.000 € abschließt und 350 €/Monat spart, hat mit 36 Jahren das günstige Darlehen verfügbar – genau dann wenn Familien typisch kaufen wollen.

Unser Fazit

Der Bausparvertrag lohnt sich 2026 vor allem für Menschen die in 8–12 Jahren kaufen, bauen oder modernisieren wollen. Der garantierte Darlehenszins (1,5–2,5 % p.a.) ist der entscheidende Vorteil – egal ob die Bauzinsen in 10 Jahren bei 2 % oder 6 % liegen. Empfehlung: Jetzt abschließen, staatliche Förderung sichern, in 8–10 Jahren abrufen.

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Häufige Fragen: BSV-Tarife

Es gibt keinen universell "besten" Tarif – er hängt vom Ziel ab. Für günstigstes Darlehen: Klassik-Tarif bei LBS (1,45 % Darlehenszins). Für schnellste Zuteilung: Sprint-Tarif (aber höhere monatliche Rate notwendig). Für Riester-Berechtigung: Wohnriester-Tarif. Aktuelle Empfehlung 2026: Angesichts hoher Hypothekenzinsen (3,5–4,5 %) ist der Klassik-Tarif mit 1,45 % Darlehenszins SEHR attraktiv. Der BSV-Festzins schlägt variable Bankfinanzierung deutlich. Persönlicher Berater bei Sparkasse oder unabhängiger Berater empfehlenswert. Wie im Bausparkassen-Vergleich erklärt.

Die Bewertungszahl (BZ) ist das zentrale Steuerungsinstrument der Bausparkasse. Sie bestimmt, wann ein BSV zugeteilt wird. Berechnung vereinfacht: BZ = (Angespartes Kapital × Zeit-Faktor) ÷ Bausparsumme × 100. Je früher und je mehr eingezahlt wird, desto schneller steigt die BZ. Zuteilung erfolgt, wenn BZ ≥ Mindest-BZ (z.B. 40) UND Mindestsparguthaben erreicht ist (z.B. 40 % der Bausparsumme). Praxis: Wer 200 €/Monat in einen 60.000 €-BSV einzahlt, erreicht die Zuteilung nach ca. 7–8 Jahren. Wer 400 €/Monat zahlt: ca. 5 Jahre. Die genaue BZ-Formel variiert je Anbieter – Anfragen beim Berater. Mehr im BSV-Ratgeber erklärt.

Häufige Fragen

Ein BSV lohnt sich, wenn Sie in 8–15 Jahren kaufen, bauen oder modernisieren wollen und heute Zinsen unter 2 % sichern möchten. Besonders wertvoll: Kombination mit staatlicher Förderung (Wohnungsbauprämie bis 70 €/Jahr, Riester-Zulage, Arbeitnehmer-Sparzulage bis 42 €/Jahr).

Faustregel: 20–30 % des geplanten Kaufpreises. Bei 350.000 € Kaufpreis also 70.000–105.000 € Bausparsumme. Die monatliche Sparrate liegt typisch bei 3–5 ‰ der Bausparsumme (bei 50.000 € also 150–250 €/Monat). Unser Rechner hilft bei der genauen Kalkulation.

Guthabenzins: was Sie in der Sparphase auf Ihr Guthaben erhalten (aktuell 0,1–0,25 % – gering). Darlehenszins: was Sie in der Darlehensphase zahlen (1,5–2,5 % – der entscheidende Vorteil gegenüber Bankkrediten mit 3,5–4,5 %). Der Darlehenszins wird bei Abschluss garantiert und verändert sich nicht.

Ja – gesetzlich unbegrenzt. Viele Experten empfehlen zwei BSV: einen für VL (staatliche Zulage sichern) und einen für den Immobilienerwerb. Wichtig: Wohnungsbauprämie gilt nur bis 700 € Einzahlung/Jahr/Person. Jeder Vertrag muss separat die Fördervoraussetzungen erfüllen.

Nach Zuteilung haben Sie typisch 2 Jahre Zeit. Rufen Sie das Darlehen nicht ab, erhalten Sie das Guthaben inkl. Zinsen ausgezahlt. Einige Anbieter (z.B. Schwäbisch Hall) zahlen dann einen Bonuszins. Die staatliche Förderung entfällt, wenn keine wohnwirtschaftliche Verwendung erfolgt.

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