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Grunderwerbsteuer Bundesländer-Vergleich 2026: Alle 16 Bundesländer

Grunderwerbsteuer Bundesländer-Vergleich 2026: Alle 16 Bundesländer
Auf einen Blick

GrESt alle 16 Bundesländer 2026: Bayern/Sachsen 3,5 % bis NRW/SH 6,5 % — wo ist kaufen am günstigsten? Vollständige Tabelle mit Kostenvergleich.

BausparvertragStaatlich gefördertes Spar- und Darlehensprodukt: Ansparphase + Darlehensanspruch zu vorab festgelegtem Zins. Weiterlesen → Bundesländer-Vergleich 2026: Wo ist kaufen am günstigsten? GrESt 3,5 % bis 6,5 % — welches Bundesland spart wie viel? Alle 16 BL auf einen Blick.

GrunderwerbsteuerSteuer beim Immobilienkauf: 3,5 % (Bayern) bis 6,5 % (NRW, Saarland, etc.) des Kaufpreises. Weiterlesen → alle 16 Bundesländer 2026

BundeslandGrESt-SatzBei 400.000 €Vgl. Bayern (3,5 %)
Bayern3,5 %14.000 €Referenz
Sachsen3,5 %14.000 €0 €
Baden-Württemberg5,0 %20.000 €+6.000 €
Niedersachsen5,0 %20.000 €+6.000 €
Rheinland-Pfalz5,0 %20.000 €+6.000 €
Sachsen-Anhalt5,0 %20.000 €+6.000 €
Bremen5,0 %20.000 €+6.000 €
Hamburg5,5 %22.000 €+8.000 €
Hessen6,0 %24.000 €+10.000 €
Mecklenburg-Vorpommern6,0 %24.000 €+10.000 €
Berlin6,0 %24.000 €+10.000 €
NRW6,5 %26.000 €+12.000 €
Schleswig-Holstein6,5 %26.000 €+12.000 €
Thüringen6,5 %26.000 €+12.000 €
Saarland6,5 %26.000 €+12.000 €
Brandenburg6,5 %26.000 €+12.000 €
Bayern und Sachsen: Einzige Bundesländer mit 3,5 % GrESt: Bayern und Sachsen haben seit der Föderalismusreform 2006 den niedrigsten GrESt-Satz Deutschlands beibehalten. Der Unterschied zu NRW/SH/Thüringen/Saarland/Brandenburg (6,5 %) beträgt 3 Prozentpunkte — bei 500.000 € Kaufpreis sind das 15.000 € Unterschied. Das ist ein wesentlicher Faktor bei der Standortwahl.

BSV-Strategie je Bundesland

  1. Bayern + Sachsen (3,5 %): Günstigster GrESt-Satz — BSV spart Eigenkapital für Kaufpreis, nicht für Steuer
  2. BW/NDS/RLP/SA/Bremen (5 %): Moderate GrESt — BSV-Summe sollte Nebenkosten mitberücksichtigen
  3. NRW/SH/TH/SL/BB (6,5 %): Hohe GrESt — Kaufpreis möglichst niedrig wählen, BSV-Summe höher planen (inkl. Nebenkosten-Puffer)
Grunderwerbsteuer Bundesländer-Vergleich 2026: Alle 16 Bundesländer
Experten-Tipp: Tipp aus der Praxis: Schließen Sie den BSV mindestens 8 Jahre vor dem geplanten Kauf ab. Wer mit 28 Jahren einen BSV für 80.000 € abschließt und 350 €/Monat spart, hat mit 36 Jahren das günstige Darlehen verfügbar – genau dann wenn Familien typisch kaufen wollen.

Schritt für Schritt: So gehen Sie vor

  1. Bedarf ermitteln: Wann und wofür brauchen Sie das Kapital? (Kauf, Bau, Modernisierung)
  2. BausparsummeGuthaben + Darlehen zusammen. Basis für Abschlussgebühr und Zuteilungszeitpunkt. Weiterlesen → berechnen: 20–30 % des Kaufpreises oder volle Modernisierungskosten als Ziel
  3. Anbieter vergleichen: Darlehenszins (1,5–2,5 %) und AbschlussgebührEinmalige Gebühr bei Vertragsabschluss: 1,0–1,6 % der Bausparsumme. Weiterlesen → (1–1,6 %) vergleichen
  4. Fördercheck: WohnungsbauprämieStaatliche Förderung: 10 % auf max. 700 €/Jahr = bis zu 70 € pro Person. Weiterlesen →, VL, Riester – was passt zu Ihrer Situation?
  5. Sparrate optimieren: VL des Arbeitgebers direkt in BSV, Sonderzahlungen einplanen
  6. BSV abschließen: Am besten sofort – ZinssicherungDer garantierte Darlehenszins bei Vertragsabschluss – schützt vor steigenden Marktzinsen. Weiterlesen → gilt ab Vertragsabschluss
  7. KfW prüfen: Kombination BSV + KfW für maximale staatliche Unterstützung

Unser Fazit

Der Bausparvertrag lohnt sich 2026 vor allem für Menschen die in 8–12 Jahren kaufen, bauen oder modernisieren wollen. Der garantierte Darlehenszins (1,5–2,5 % p.a.) ist der entscheidende Vorteil – egal ob die Bauzinsen in 10 Jahren bei 2 % oder 6 % liegen. Empfehlung: Jetzt abschließen, staatliche Förderung sichern, in 8–10 Jahren abrufen.

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Häufige Fragen: GrESt Bundesländer-Vergleich

Seit der Föderalismusreform 2006 dürfen Bundesländer die GrESt selbst festlegen. Bayern und Sachsen haben den alten Bundessatz 3,5 % beibehalten. Alle anderen Länder haben erhöht — oft zur Haushaltskonsolidierung. NRW erhöhte zuletzt 2015 auf 6,5 %. Bayern argumentiert: Niedrige GrESt = Wohneigentumsquote fördern = sozialpolitisches Ziel. Sachsen argumentiert ähnlich. Es gibt Bundesratsinitiativen für eine einheitliche GrESt — bisher ohne Erfolg. Praxis-Tipp: Wenn Sie Wahlfreiheit beim Bundesland haben (z.B. Grenzregion Bayern/BW oder Bayern/Thüringen): Bayern wählen spart erheblich. Mehr im Bayern-Guide.

Häufige Fragen

Ein BSV lohnt sich, wenn Sie in 8–15 Jahren kaufen, bauen oder modernisieren wollen und heute Zinsen unter 2 % sichern möchten. Besonders wertvoll: Kombination mit staatlicher Förderung (Wohnungsbauprämie bis 70 €/Jahr, Riester-Zulage, Arbeitnehmer-Sparzulage bis 42 €/Jahr).

Faustregel: 20–30 % des geplanten Kaufpreises. Bei 350.000 € Kaufpreis also 70.000–105.000 € Bausparsumme. Die monatliche Sparrate liegt typisch bei 3–5 ‰ der Bausparsumme (bei 50.000 € also 150–250 €/Monat). Unser Rechner hilft bei der genauen Kalkulation.

Guthabenzins: was Sie in der Sparphase auf Ihr Guthaben erhalten (aktuell 0,1–0,25 % – gering). Darlehenszins: was Sie in der Darlehensphase zahlen (1,5–2,5 % – der entscheidende Vorteil gegenüber Bankkrediten mit 3,5–4,5 %). Der Darlehenszins wird bei Abschluss garantiert und verändert sich nicht.

Ja – gesetzlich unbegrenzt. Viele Experten empfehlen zwei BSV: einen für VL (staatliche Zulage sichern) und einen für den Immobilienerwerb. Wichtig: Wohnungsbauprämie gilt nur bis 700 € Einzahlung/Jahr/Person. Jeder Vertrag muss separat die Fördervoraussetzungen erfüllen.

Nach Zuteilung haben Sie typisch 2 Jahre Zeit. Rufen Sie das Darlehen nicht ab, erhalten Sie das Guthaben inkl. Zinsen ausgezahlt. Einige Anbieter (z.B. Schwäbisch Hall) zahlen dann einen Bonuszins. Die staatliche Förderung entfällt, wenn keine wohnwirtschaftliche Verwendung erfolgt.

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